Glossar
Hier finden Sie einige wichtige technische Begriffe, die auf dieser Website sehr häufig verwendet werden, mit einer kurzen Erklärung.
| Adresse | Da alle Lok-, Funktions- und Zubehördekoder an eine Zentrale angeschlossen werden, bekommt jeder Empfänger eine eigene Adresse (vergleichbar mit einer Telefonnummer). Jeder Befehl z.B. zum Steuern einer Weichen ist immer mit einer Adresse verbunden. Es werden Lokadressen und Weichenadressen unterschieden. |
| Bit | kleinste Informationseinheit bei der Digitaltechnik. Ein Bit kann einen Wert von 0 oder 1 haben. |
| Byte | Informationseinheit bei der Digitaltechnik, die aus 8 Bit besteht. Da jedes der 8 Bits entweder 0 oder 1 sein kann, kann ein Byte Werte von 0 bis 255 annehmen. Bei der Eingabe z.B. von Geschwindigkeitswerten in Lokdecoder wird dieser Wertebereich verwendet. |
| Funktionsdecoder | Funktionsdecoder schalten in Lokomotiven oder Steuerwagen Zusatzfunktionen wie z.B. Innenbeleuchtungen, Kupplungen, Rauchgeneratoren usw.. Funktionsdecoder reagieren auf die Lokadressen. Sie sind nicht mit Zubehördecoder zu verwechseln. |
| Lokdecoder | Lokdecoder empfangen das digitale Gleissignal und werten die darin enthaltenen Befehle aus. Entsprechend diesen werden die Motorausgängen und die Funktionsausgänge des Decoders angesteuert. Die Funktionsausgänge werden in der Regel für die richtungsabhängige Lokbeleuchtung verwendet. Es gibt auch Lokdecoder die noch weitere Funktionsausgänge für die Ansteuerung von Zusatzfunktionen (z.B. Kupplungen, Rauchgeneratoren usw.) verwendet werden. Reichen diese zahlenmäßig nicht aus, werden Funktionsdecoder eingesetzt. |
| Zubehördecoder | Zubehördecoder steuern Weichen und Signale auf der Modelleisenbahnanlage. Sie werden fest montiert. Aufgrund des Adressformates mit jeweils 4 Ausgangspaaren haben die meisten Zubehördecoder 8 Ausgänge. Damit lassen sich z.B. 4 Weichen (pro Weiche ein Ausgang für gerade und abzweigen), 4 Signale oder 8 Entkupplungsgleise steuern. |
